Über mich

Mein Staatsexamen. Es war ein frischer Herbsttag. Die Aufregung stieg, als ich mit den anderen Prüflingen das eher ungemütliche Zimmer betrat und wir mehreren erfahrenen Ärzten Rede und Antwort stehen mussten. Insgesamt lief alles ganz gut.

Ich erklärte fleißig verschiedene Krankheitsbilder, ging auf Therapien ein und stellte meinen Prüfungspatienten vor. Als alle Prüflinge in unserer Gruppe fertig waren, mussten wir kurz draußen vor der Tür warten. Für mich eine Ewigkeit.

Dann ging es wieder rein und wir bekamen unsere Bewertung. Im Gegensatz zu manch Anderen gab es für mich „nur“ die Note Zwei.

Überhaupt nicht schlimm, aber die Begründung dazu hallt mir noch bis heute in den Ohren.

„Sie haben alles richtig erklärt und gut vorgestellt, aber Sie haben eine Wortwahl benutzt, als ob Sie das Ganze meiner Oma auf dem Sofa erklären würden.“

 

Mehr über mich und meine Privatarztpraxis

Ich war schockiert.

Ich war schockiert, dass man das als Schlecht empfindet. Denn geht es nicht gerade darum mit dem Patienten dieselbe Sprache zu sprechen!? Alles so erklären zu können, dass er mich versteht und in der Lage ist selbst mitentscheiden zu können, welche Behandlung man gemeinsam einschlägt!?

Für mich ein eindeutiges Ja.

Zu oft habe ich im Studium in diversen Praktika erlebt, dass der Patient die Schwester gefragt hat, was ihm denn nun fehle, nachdem der Arzt im Anschluss an die Visite das Zimmer verlassen hatte. Meiner Meinung nach macht einen guten Arzt nicht aus, besonders toll mit lateinischen Begriffen um sich werfen zu können, sondern mit dem Patienten ein verständnisvolles Gespräch und eine gute Vertrauensbasis zu fördern.

Simpel Beschrieben eben.

Ein Einblick in meine Praxis

Den Standort habe ich absichtlich fern ab von Großstädten gewählt. In der ruhigen Umgebung mit vielen umliegenden Wäldern sollen Sie sich ganz auf sich und Ihren Körper konzentrieren. Hier steht Ihre Gesundheit im Mittelpunkt.

Anfahrt

Falls Sie kein Auto zur Verfügung haben, können Sie mit sehr guter Anbindung auch die Bahn benutzen. Die Fahrzeiten von den Städten Halle, Wittenberg und Leipzig betragen in etwa eine halbe Stunde.

Was passiert im Wartezimmer?

Entgegen dem üblichen Standard beginnt hier die Therapie bereits im Wartezimmer. Handys werden ausgeschaltet und die Straßenschuhe durch Hausschuhe oder Socken ausgetauscht. Auf Matten können Sie im Liegen bis zum Termin entspannen oder die Zeit für Dehnübungen und Ähnliches verwenden. Ein kleiner Sitzbereich mit vielen Informationen lädt zum Lesen und Informieren ein.

Sollten Sie Sporteinheiten bei mir besuchen, können Sie sich bereits umkleiden und aufwärmen. Frisches Wasser steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

mal die Perspektive wechseln.

Ein Blick in das Behandlungszimmer

Im Behandlungszimmer gibt es keinen Schreibtisch, da ich keine räumliche Barriere zwischen mir und Ihnen aufbauen möchte. Zwei gemütliche Stühle laden zum Erstgespräch und weiteren Gesprächen ein. Die Behandlungsliege ist wesentlich größer als üblich.

Das liegt daran, dass ich bei manchen Therapien mit Ihnen gemeinsam auf der Liege sitze oder knie, um bestimmte manuelle Techniken anzuwenden. Ein gemütliches Ambiente soll zusätzlich für Entspannung sorgen.

Gemeinsam im Gruppenraum

Um Ihnen auch preiswerte Behandlungen anbieten zu können, besteht die Möglichkeit manche Therapieteile in der Gruppe zu absolvieren. Hierfür gibt es einen kleinen Gruppenraum. Jeder hat seinen individuellen Übungsbereich mit Matte und weiteren Hilfsmitteln.

Das Wunder Blut – im Labor

Das Blut ist eines der wertvollsten diagnostischen Möglichkeiten. Es verrät unglaublich viel über fast alle Prozesse, die in Ihrem Körper ablaufen. Von Standardwerten bis hin zu sehr speziellen Werten, wird individuell je nach Beschwerdebild untersucht. Ein kleines Labor steht hierfür zur Verfügung.

„Die akademische Freiheit ist die Freiheit, so viel lernen zu dürfen, wie man nur will. „

Rudolf Virchow

Klinische Ausbildung

Tätigkeitsbereiche im praktischen Jahr

  • Institut für medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie des Universitätsklinikums Leipzig
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie, sowie Notfallambulanz des St. Elisabeth Krankenhauses in Leipzig
  • Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Innere Medizin an der Medica Klinik (Tätigkeitsschwerpunkte Rehabilitation und Ernährungsberatung)
  • Angiologie des Universitätsklinikums Leipzig

Als approbierte Ärztin seit 2015

  • 3 Jahre Arbeit in der Allgemeinmedizin (2 Jahre parallel mit Arbeitsmedizin)
  • seit 2016 Arbeit in der Arbeitsmedizin
  • 2016 Verleihung des Titels Doktor der Medizin (Dr. med.)
  • Doktorarbeit im Gebiet der Nuklearmedizin

Weiterbildung

2020

  • Ausbildung zur Schmerzspezialistin nach Liebscher und Bracht®

Fortbildungsveranstaltungen

  • Hashimoto-Thyreoiditis – Diagnostik und Therapie in der funktionellen Medizin
  • Lithium als Spurenelement – neue Erkenntnisse zur Funktion im zentralen Nervensystem
  • Melatonin – Das Rhythmushormon für Tag und Nacht.
  • Weizen: Zöliakie oder Unverträglichkeit.
  • Neutrophile Granulozyten – Bedeutung für die Immunabwehr
  • Prävention von SARS-CoV-2/COVID-19-Infektion durch integrative Therapie
  • Vitamin C: Eine Therapieoption bei Mitochondriopathie und chronischen Stress Teil 1 und 2
  • Fatigue und Erschöpfung aus immunologischer Sicht
  • Pascoe-Therapie bei klinischen Beschwerden
  • Autoimmunerkrankungen als Ursache und Folge chronischer Entzündungen
  • Neue Aspekte zur Bedeutung der Vitamine B, D und K bei chronisch entzündlichen Erkrankungen und Immundefizit
  • Allergien – Kritische Betrachtung alternativer Behandlungsmethoden
  • Wege aus der Stressfalle: Neurostress und Burnout – von der Diagnostik zur Therapie
  • Vitamin D in der Schwangerschaft – wichtig für Mutter und Kind
  • Teilnahme am Kongress: Komplementäre Onkologie (Veranstalter Doctaris)

2019

 Fortbildungsveranstaltungen

  • Workshop Notfallmanagement in der Arbeitsmedizin
  • Kurs Arbeitsmedizin Teil B2 und C1
  • Fortbildungsveranstaltungen:
  • Themenübergreifende rechtliche Grundlagen zur Beratung von Unternehmen beim Arbeitssicherheitsausschuss (Leitung der Weiterbildung)
  • Forum Arbeitsmedizin
  • Lungenerkrankungen in der Arbeitsmedizin (Leitung der Weiterbildung)

2018

  • Kurs Arbeitsmedizin B1 und C2 

Fortbildungsveranstaltungen

  • Crystal, Spice und Badesalz – Herausforderungen in er Drogenanalytik
  • Update zum Thema Impfstoffe (intern)
  • Qualitätsmanagement im Zentrum – Erstellen von Dokumentationen und Umsetzung von Prozessen – Grundseminar (intern)
  • Grundlagen zum Arbeitsschutz für medizinisches Personal

2017

  • Kurs Arbeitsmedizin Teil A1 und A2
  • Seminar Arbeitsmedizinische Vorsorge gemäß ArbMedVV Anhang Teil 2 (DGUV-Grundsatz G42) – für Ärzte

Fortbildungsveranstaltungen

  • Untersuchungen nach Jugendarbeitsschutzgesetz
  • Perimetrie
  • Biomonitoring in der Arbeitsmedizin
  • Gesichtsfelduntersuchung – Durchführung, Befundung, gutachterliche Aspekte
  • Impfkurs Teil 1
  • Seminar Aktuelle Aspekte der Arbeitsmedizinischen Gehörvorsorge „Lärm“ (DGUV-Grundsatz G 20) – Grundkurs für Ärzte

2016

Fortbildungsveranstaltungen

  • Zusammenarbeit zwischen Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit im Rahmen der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG und der dazugehörigen Verordnung
  • Elektromagnetische Felder. Biologische Auswirkungen. Gefährdungsbeurtei-lung am Arbeitsplatz.
  • Neue Arbeitsmedizinische Regel AMR 2.1 – praktische Umsetzung
  • Gefahrstoffe – Gefährdungsbeurteilung
  • Berufliche Rehabilitation der Langzeiterkrankten
  • Begutachtung nach FeV (Fahrerlaubnisverordnung)
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Psychische Belastungen – Gefährdungsbeurteilung aus ärztlicher Sicht
  • Praktische Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung
  • Belastungs-EKG – Praktischen Hinweise zur Durchführung
  • Verkehrsmedizin für Betriebsärzte – Untersuchungen nach der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) und nach G25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge bei wesentlich erhöhten Muskel-Skelett-Belastungen: Gefährdungsbeurteilung, Untersuchung, Beratung (DGUV-Grundsatz G46)
  • Impfkurs Teil 2

2014

Fortbildungsveranstaltungen

  • Teilnahme am DGPPN-Kongress in Berlin (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.)
  • Verhaltenstherapie bei therapieresistenten Zwangsstörungen im multiprofessionellen Setting einer Psychiatrischen Institutsambulanz

2013

Fortbildungsveranstaltungen

  • Teilnahme am DGPPN-Kongress in Berlin (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.)
  • Teilnahme am 16. Klinisch-Mikrobiologisch-Infektiologischen Symposium in Berlin

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Bitte rufen Sie mich für eine Terminanfrage unter folgender Nummer an:

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