Wie behandelt wird

Schmerz­therapie

Funktionelle Medizin

Systemische Medizin

Ernährungs­medizin

Nährstoff­therapie

Weitere Therapie

Schmerztherapie nach ­Liebscher und Bracht®

Ein Gruß aus den Bergen

Ich kann mich an eine Patientin mit Knie-Arthrose in beiden Knien erinnern. In der ersten Sitzung zum Thema Knie habe ich sie in die Hocke gehen lassen.

Um wieder aufzustehen, musste sie sich mühselig mit den Armen abstützen. Ihr schmerzverzerrtes Gesicht verriet mir, wie schlimm es schon mit den Schmerzen war. Sie war sehr motiviert endlich etwas an ihrem Zustand zu ändern und hat fleißig mitgearbeitet.

 

Vor einiger Zeit hat sie mir ein Bild gesendet. Eine bergige Landschaft, grüne Wälder und mittendrin sie – beim Wanderurlaub. Für solche Momente gehe ich gern auf Arbeit und ich möchte sie auch in Zukunft immer wieder erleben.

 

Schmerztherapeutin nach Liebscher und Bracht®

Unser Alltag ist in Bezug auf Bewegung meist relativ eintönig. Sitzen, stehen, gehen. Das war’s. Und selbst im Liegen „sitzen“ die meisten Menschen. Viele liegen auf der Seite, mit einem oder beiden Beinen angewinkelt – also sitzen in der Horizontalen.

Grüße aus den Bergen.

Mehr Winkel nutzen, um gesund zu bleiben.

Bewegungen, wie auf dem Bild, sind doch eher selten. Zusammenfassend gesagt, nutzen wir meist nur 2 bis 5 Prozent der Winkel, die in einem Gelenk möglich wären.

Dadurch verkürzen sich die Faszien (kleine Spinnenfäden in unserem Körper, die alle Strukturen miteinander verbinden). Unser Bewegungssystem gerät aus dem Gleichgewicht, ungünstige Druckverhältnisse entstehen und führen auf Dauer zu Schädigungen von Gelenken oder Strukturen unseres Bewegungsapparates.

Allerdings ist unser Körper sehr fleißig.

Was zerstört wurde, wird permanent repariert. Kommt es jedoch irgendwann an den Punkt, dass der Schaden schneller entsteht, als der Körper ihn reparieren kann, so wird ein „Alarmschmerz“ ausgelöst. Dieser soll uns dazu bewegen etwas zu ändern.

Mit der Methode nach Liebscher und Bracht® kann dieser Alarmschmerz stark reduziert oder gelöscht werden. Die im Anschluss folgenden Dehnungen beheben die Ursache und lösen die Verklebungen und Verkürzungen der Faszien.

Ist die Ursache behoben, hat der Körper wieder die Chance die defekten Strukturen zu reparieren. Mit gezielter Nährstoffgabe kann außerdem die Neubildung von Knorpel unterstützt werden.

Funktionelle Medizin

In der funktionellen Medizin geht es nicht um die Behandlung von Symptomen, sondern um die Behandlung der Ursache.

Es werden die Fragen angegangen:

  • Warum habe ich diese Beschwerden?
  • Wo kommen sie her?

Lesen Sie weiter unter „Systemische Medizin“, denn die funktionelle und systemische Medizin sind nicht trennbar und ergänzen sich gegenseitig.

Systemische Medizin

Kurz beschrieben

Behandlung von Beschwerden oder einer Erkrankung unter Einbezug aller Lebensbereiche, die zu diesen Beschwerden beitragen.

Simpel Beschrieben

Stellen Sie sich vor Ihre Gesundheit wohnt in einem Turm, ähnlich wie ein Turm des bekannten Jenga-Kinderspiels. Jeder einzelne Stein dieses Gesundheitsturms stellt einen Raum dar. Die Räume stehen für verschiedene Lebensbereiche, die alle Einfluss auf Ihre Gesundheit haben.

Eine Ausnahme bildet die Ernährung. Normalerweise würde man sie in der Küche vermuten, aber in Ihrem Gesundheitsturm bildet sie das Fundament und Mauerwerk, da sie so unglaublich wichtig ist. Die Ernährung stellt das Material dar, aus dem der Turm gebaut ist. Je besser das Material, desto stabiler der Turm.

Genauso können Sie das auf Ihren Körper übertragen. Je hochwertiger die Nahrung ist und damit die Bausteine Ihrer Zellen sind, desto stabiler ist die Zelle und desto besser kann sie arbeiten und ihrer Funktion nachgehen.

Beginnen wir mit der Reise in den ersten Raum Ihres Gesundheitsturms.

 

Das Wohnzimmer

Es ist gemütlich eingerichtet. Ein Sofa, meist ein Fernseher, vielleicht auch ein Sessel oder ein kleiner Tisch mit einer duftenden Kerze oder frischen Blumen, ein warmes und knisterndes Kaminfeuer, eine Schrankwand mit Dekoration, Bilder von der Familie oder Ähnlichem. Dieser Raum steht für die Entspannung, denn viele Menschen verbringen hier einen Teil ihrer Freizeit und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Nun gehen wir weiter durch den Flur zum nächsten Raum und genau da haben wir es schon.

Der Flur

Der Flur deckt den Bereich Bewegung ab. Er ist kein Raum, indem Sie sich lange aufhalten. Wenn Sie im Flur sind, sind Sie in Bewegung, auf dem Weg in einen anderen Raum oder nach draußen. Gleichzeitig verbindet der Flur die Räume miteinander. Über den Flur ist quasi eine Kommunikation mit anderen Räumen möglich. Schauen wir uns das auf Körperebene an.

Um zu Kommunizieren und damit zu leben, ist Bewegung nötig. Ohne Bewegung des Herzens kein Blutfluss, ohne Bewegung vom Darm könnten wir nicht verdauen, ohne Bewegung von Hormonen, würden keine Signale bei der Zelle ankommen, ohne Bewegung von elektrischen Impulsen könnte unser Gehirn nicht unsere Muskeln steuern und so könnte man die Liste endlos fortsetzen.

Es zeigt einfach, wie wichtig Bewegung neben unserem Alltag auf allen Ebenen ist. Öffnen wir die nächste Tür, so gelangen wir ins Schlafzimmer mit, wie sollte es auch anders sein, dem Thema Schlaf.

Das Schlafzimmer

Es eröffnet sich eine Welt der Träume, der Geborgenheit und der Regeneration. Der frische Duft von Bettwäsche führt Sie in die kuschelweichen Federn. Ein angenehm kühler Abendwind weht durch das gekippte Fenster. Hier kann Ihr Körper zur Ruhe finden und neue Energie für den folgenden Tag auftanken.

Das Kinderzimmer

Frisch erholt und munter geht es ins Kinderzimmer. Dieser Raum ist für Schwangere und Stillende relevant bzw. Frauen, die Schwanger werden möchten. Das Kind selbst bekommt seinen eigenen Gesundheitsturm mit der Gesamtheit aller Räume.

Für das erste Fundament und Mauerwerk des neuen Erdenbewohners sorgt allerdings die werdende Mama. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Und auch noch die ersten Jahre ist der Gesundheitsturm des Kindes durch die Vorbildfunktion stark von den Eltern beeinflusst, bis das Heranwachsende Stück für Stück selbst die Verantwortung übernimmt.

Das Gästezimmer

Schauen wir uns den Anfang jeglichen Lebens an, so steht dort die Sexualität. Sie hat sich im Gästezimmer einquartiert.

Für viele Menschen ist es ein eher unangenehmes Thema, welches man gern aus dem Alltag verbannt, daher ist sie in einem nicht-alltäglichen Raum untergebracht. Dabei geht es nicht unbedingt um die „Besuchs-Frequenz“ des Raumes.

Manchmal fällt es schwer Jemanden Kleinigkeiten, Sehnsüchte, Vorlieben aber auch Probleme anzuvertrauen. Veränderungen, die mit dem Älter werden einhergehen oder durch bestimmte Lebensphasen, wie Schwangerschaft oder Krankheit entstehen. Aber auch Scham mit dem eigenen Körper, die Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit der eigenen Attraktivität und die Balance bzw. Dysbalance des eigenen Körpergefühls gehören in diesen Bereich.

Das Badezimmer

Im Badezimmer erwartet uns das Thema Körperpflege. Hier finden wir eine Fülle von verschiedenen Produkten.

Angefangen vom gutriechenden Duschbad, über Seife in fester oder flüssiger Form, Zahnpasta, Shampoo, duftenden Deos, flüssigkeitsspendender Bodylotion, Creme, verführerischen Parfums, beruhigenden Aftershaves, diverse Kosmetika und vieles mehr.

Wir sind umgeben von natürlichen und chemischen Stoffen, die äußerlich auf unseren Körper einwirken. Auch diesen Dingen sollten wir Aufmerksamkeit schenken, um zur Gesunderhaltung beizutragen.

Die Küche

Doch was befindet sich nun eigentlich in der Küche, wenn es doch nicht die Ernährung ist?

Gerade ging es um Stoffe, die von außen auf unseren Körper einwirken. In der Küche brodelt ein Süppchen auf dem Herd mit Stoffen, die wir aufnehmen und die von innen unseren Körper durchfluten, die Arzneimittel. Die Dämpfe unseres Medikamenten-Süppchens durchströmen jeden Winkel der Räume des Gesundheitsturmes und nehmen somit Einfluss auf die einzelnen Lebensbereiche.

Manchmal ist es unausweichlich auf Hilfsmittel zur Genesung zurückzugreifen, doch sollten wir genau prüfen was davon uns wirklich gut tut und was uns vielleicht sogar schadet.

Der Keller

Nach ganz unten in den Turm kommen wir über eine feuchte Steintreppe. Es wird kühler und dunkler. Ein winziges Fenster wirft einen zarten Schein auf den nackten Kellerfußboden. Hier finden wir die Sucht. Süchte müssen nicht, wie Alkohol, Drogen oder Rauchen, immer offensichtlich sein.

Auch die Sucht nach bestimmten Verhaltensweisen, nach Süßigkeiten, nach dem Handy, Sucht nach Anerkennung und vieles mehr kann sich hier im Dunkeln verstecken. Verborgen vom offensichtlichen Teil des Turmes gehört auch sie dazu und nimmt Einfluss auf unsere Gesundheit.

Der Dachboden

Steigen wir nun von ganz unten den Turm bis oben hinauf, kommen wir auf den Dachboden. Hier befindet sich die Psyche, wie auch unser Gehirn sich ganz oben befindet. Der Dachboden ist häufig ein Ort, an dem man alte Sachen aus der Vergangenheit verstaut, Dinge mit denen man nichts mehr zu tun haben möchte, aber sich doch nicht ganz trennen kann.

Gegenstände die mit Erinnerungen und Erlebnissen verknüpft sind und mit denen man sich später mal wieder beschäftigen mag oder die im Alltag keinen Platz finden. Oftmals ist alles etwas verstaubt, riecht ein bisschen modrig und eigentlich möchte man sich mit den Dingen hinter der Luke nicht ständig auseinander setzen.

Das Dach mit dem Dachboden steht über allen Zimmern an oberster Stelle. Das hat den Sinn, dass die Psyche auf alle Lebensbereiche und somit auf alle Räume der Gesundheit Einfluss hat.

Der Garten

Zum Abschluss schauen wir, nach dem vielleicht etwas nachdenklich stimmenden Dachbodenbesuch nach draußen in den Garten, der den Gesundheitsturm umgibt. Eine grüne Idylle im Sonnenschein mit schattenspendenden Bäumen, bunten Blumen, summenden Bienen und einem kleinen Teich oder Brunnen. Ein Flugzeug zieht am blauen Himmel seine Bahn, ein Auto fährt in der Ferne vorbei, vielleicht bellt irgendwo ein Hund.

Dieses grüne Gartenidyll steht für die Umwelt, in der wir Leben und die unseren Gesundheitsturm mit all ihren Einflüssen umgibt. Ist der Garten schön grün und gepflegt und sind alle Räume ordentlich und sauber gehalten, so ist unser Gesundheitsturm stabil und wir können problemlos gesund ein hohes Alter erreichen.

Der Turm

Gibt es jedoch Unstimmigkeiten in einem der Räume und fällt ein Stein heraus, so wird der Turm instabiler. Andere Räume können möglicherweise den fehlenden Stein ausgleichen, so wie auch bei dem Kinderspiel Jenga weitergebaut werden kann, nachdem ein Stein entfernt wurde. Entnimmt man dem Turm aber immer mehr Bausteine, so wird er irgendwann so instabil, dass er ein Signal sendet ihn wieder zu reparieren.

Dieses Signal sind die Symptome, wie zum Beispiel Schmerzen, Verstopfungen, Juckreiz, Übelkeit, Konzentrationsstörungen, Übergewicht, Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit, fehlender Appetit bei Älteren und vieles mehr.

Werden die Hilferufe missachtet, so bricht er irgendwann zusammen und es entsteht eine Erkrankung wie Arthrose, Diabetes, Krebs oder Ähnliches. An jeder Stelle ist es möglich die abgebröckelten oder entnommenen Bausteine zu reparieren und sie wieder in den Turm einzufügen.

Egal, ob der Turm schon zusammengebrochen ist und Sie eine System-Erkrankung haben. Egal, ob erst einzelne Bausteine heruntergefallen sind und Sie „nur“ ein paar Symptome zeigen. Egal, ob Sie sich eigentlich noch gesund fühlen, da erst ein paar Risse in ein oder zwei Räumen sichtbar sind. An jeder Stelle kann man einschreiten und selbstbestimmt den Gesundheitsturm reparieren und dabei möchte ich Sie gern unterstützen.

Ernährungsmedizin und Nährstofftherapie

Stellen Sie sich vor Ihr Körper wäre ein Haus. Um es zu bauen benötigen Sie gute und vor allem viele verschiedene Baumaterialien. Mauersteine, Mörtel, Glas für Fenster, Holz für Türen, Ziegel für das Dach usw.

In unserem Körper ist das mit der Ernährung vergleichbar. Die einzelnen Zellen benötigen Fette für die Zellmembranen oder Eiweiße zum Aufbau von Muskulatur, Organen oder Hormonen. Für ein stabiles Haus, sollte die Ernährung also hochwertig und abwechslungsreich sein. 

Denn mit schlechten Baustoffen, ist das Haus nicht lange beständig oder geht kaputt. Aber nicht nur die großen Bausteine spielen eine Rolle. Auch Kleinigkeiten sind wichtig, wie Schmiere für die Tür, damit sie nicht quietscht oder Griffe für die Fenster, um diese zu öffnen.

Die Bausteine des Lebens.

Diese eher „funktionellen“ Aufgaben übernehmen im Körper die Mineralstoffe und Vitamine. Sie sorgen dafür, dass das Haus nicht nur steht, sondern auch funktioniert und gemütlich ist.

Leider werden die Mineralstoffe gern vergessen bzw. durch die Industrialisierung stark vermindert aufgenommen. Durch lange Transportwege gehen viele Nährstoffe verloren, Obst und Gemüse werden häufig schon unreif geerntet, Nahrungsmittel werden bestrahlt, um die Haltbarkeit zu erhöhen, Böden sind durch die industrielle Landwirtschaft ausgelaugt und vieles mehr.

Außerdem können durch Pestizide, Verpackung in Folien mit Plastikweichmacher oder in Aluminium schädliche Substanzen in die Lebensmittel übergehen. Medikamente, wie Ibuprofen, Pantoprazol, Simvastatin oder diverse Blutdruckmittel greifen in Stoffwechselprozesse ein und vermindern oder erhöhen die Konzentrationen von Mineralstoffen.

Chemikalien aus Schminke oder Duschbad, Rauchen, Strahlung, Stress, Lärm, Metalle, Zahnfüllungen und ähnliches verändern Prozesse im Körper. All dies führt dazu, dass die Funktion des Körpers beeinträchtigt wird und es zu Beschwerden und Erkrankungen kommen kann.

In der Nährstofftherapie wird auf Mangelzustände, Schadstoffbelastungen und diverse Wechselwirkungen zwischen Funktionseinschränkung und Umwelt untersucht. Die Ursachen der Beschwerden werden dann gezielt mit Nährstoffen behandelt.

Viele Menschen, die sich dessen bewusst sind, nehmen bereits ungezielt Vitamine und Nährstoffe zu sich. Auch das kann Beschwerden verursachen, wenn das Verhältnis nicht stimmt. Stellen Sie sich einfach vor sie haben mehr Mörtel als Mauersteine. Dann schwimmt Ihnen das Haus einfach davon und kann seine Form nicht halten.

Lassen Sie sich daher fachlich untersuchen und beraten. Lesen Sie auch unter systemischer Medizin.

Weitere Therapien

Weitere Therapiebestandteile können folgende Bereiche sein 

  • Aromaöltherapie
  • Bewegungstherapie
  • Darmsanierung
  • Einkaufstraining
  • Einsatz pflanzlicher Präparate
  • Engpassdehnungen
  • Entgiftung
  • Ernährungsumstellung
  • Faszientherapie
  • Hormonelle Regulation mittels Grüntee-Extrakt
  • Injektionsbehandlung
  • Medizinische Massage
  • Misteltherapie über Injektion
  • Osteopressur
  • Progressive Muskelrelaxation
  • Stressabbau
  • Stuhlanalyse inkl. Standortflora oder Mikrobiom
  • Tee-Therapie
  • Umfassende Blutanalyse
  • Vitamin-Hochdosis-Infusionsbehandlung

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